Welche Frau (wärst,hättest du gerne?? (@mens health)

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hasibaer
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Welche Frau (wärst,hättest du gerne?? (@mens health)

Beitragvon hasibaer » Montag 16. April 2007, 18:57

Sie kennen doch Dr. Frankenstein? Ja, den Dr. Frankenstein. Und wenn wir mal ehrlich sind, meine Herren, dann hat doch keiner von uns jemals verstanden, weshalb sich dieser (dämliche) Dr. Frankenstein ausgerechnet ein Monster zusammengebastelt hat. Oder?
Die Schmusekatze?


Was hätten Sie an seiner Stelle erschaffen (und jetzt Hand aufs Herz): ein sabberndes Monster oder lieber eine rattenscharfe Frau? Mit Beinen bis zum Himmel und allen Extras. Eine Art Fünf-Sterne-Frau. Man könnte auch sagen: die ultimative, zu Fleisch gewordene Masturbationsvorlage. Aber das sagt man nicht. Erstens klingt es viel zu hässlich. Und zweitens zielt es meilenweit an der Idee vorbei. Denn wenn man so urplötzlich Herr und Gebieter über die eigene Fantasie wäre und darüber frei und fleischlich verfügen könnte, müsste man ja gar nicht mehr auf die echte Handarbeit zurückgreifen. Dieses Problem wäre also erledigt.

Kommen wir zur nächsten, der Master-Frage schlechthin: Wie müsste das Wunschweib beschaffen sein? Blond, rot, schwarz, lockig, glatt, kahl, rasiert? Wie viele Brüste? Und welche Körbchengröße? Und was für ein Hintern? Knackig soll er sein, nehme ich an. Und rund. Oder lieber birnenförmig? Drall und ausladend? Der Durchschnittsmann bevorzugt, wie Attraktivitätsforscher vor kurzem herausgefunden haben, einen Hüftumfang, der zum Becken im Verhältnis 1 zu 0,7 steht. Also in zwei Worten: Naomi Campbell. Sie verfügt und verführt mit der idealen, kulturübergreifenden Hüft-Taillen- Proportion. Unter anderem.

Im Zeitalter der Gentechnik und der plastischen Chirurgie kann man sich gar nicht zeitig genug ein paar persönliche Gedanken zum Thema Traumfrau machen. Mal angenommen, in den Katalogen der Gentechniker würden sechs Prototypen designter Damen angeboten, nämlich folgende: die Natürliche, das Schmusekätzchen, die Mütterliche, die Sinnliche, das Mädchen und die Schlampe. Da will die Formel für die Supersau - Verzeihung, für die Superfrau - gut überlegt sein.


Dass die Frau an unserer Seite dabei eine gute Figur abgeben soll (und zwar möglichst in sämtliche Richtungen), ist ohnehin klar. Wie verhält es sich aber mit dem feinstofflichen, sozusagen dem immateriellen Bereich? Mit ihren Eigenschaften - Ihrer Intelligenz, Ihrem Humor? Eine geradezu philosophische Frage, auf die wir einsteingleich eine Universalformel anbieten möchten: die so genannte Eva-Formel, die jedem der sechs Idealtypen einen Idealanteil zuordnet.


Die Natürliche

Idealanteil: 27 Prozent.

Natürlichkeit ist schon deshalb wichtig, weil natürliche Frauen zunehmend in die Nähe bedrohter Arten geraten. Eine natürliche Frau ist sich ihrer selbst und somit auch ihrer Schönheit nicht so bewusst. Folglich wird sie sich auch nie übertrieben schminken (müssen) oder ihre Reize als taktisches Mittel einsetzen. Von wegen: "Wenn du mit mir schlafen willst, Brummbär, dann musst du vorher noch den Müll rausbringen." Oder was sonst gerade so ansteht. Natürlich trennt sie den Müll.

Entsprechend ist die Abgrenzung zwischen der natürlichen Frau und der Freak-Maus häufig hauchdünn. Achselhaare und die mondgekoppelte Menstruation sollten Sie da nicht stören. Genauso wenig das mangelnde modische Feingefühl. Überhaupt sind ihr Designerklamotten und Statussymbole eher suspekt als lieb. Ihre Kleidung ist pragmatisch und gerade so schick, wie ohne Lektüre von Frauenzeitschriften möglich. Der Vorteil ist: Die natürliche Frau liebt wie keine andere mit den Ohren statt mit den Augen. Wenn Sie also jemand sind, der eher mit seiner Zunge überzeugt als mit Äußerlich- oder Oberflächlichkeiten, dann zögern Sie nicht lange.

Laden Sie die natürliche Frau nach Irland oder Island ein. Nach langen Wanderungen und offenen Gesprächen wird sie auch den Sex im Freien nicht scheuen. Die natürlichen Frauen sind überraschend hemmungslos, um nicht zu sagen: animalisch. Einen Präser brauchen Sie jedenfalls nicht. Erstens weiß sie gar nicht, was das ist. Zweitens würde sie nie auf die Idee kommen, einen Lolli unausgewickelt zu lutschen. Ist die natürliche Frau natürlich schwanger, wird's ein Kind der Liebe. Nicht der Lust. Das müssen Sie wissen.


Die Mütterliche

Idealanteil: 7 Prozent.

Auch Hausfrauen-Typ genannt. Diese Frau wird Ihnen wirklich alles verzeihen. Wenn Sie sich gern von vorn bis hinten bedienen lassen, dann sind Sie hier gut aufgehoben. Schon aus Pflichtgefühl wird Ihnen diese Frau jeden Wunsch erfüllen, wenn nicht von den Lippen ablesen. Selbst dann, wenn Sie spät nachts mit fremdem Lippenstift in Ihrem Gesicht nach Hause kommen, wird sie Ihnen noch gut gelaunt ein paar Eier in die Pfanne hauen. Sie wird immer für alles Verständnis haben.

Niemals wird sie darauf bestehen, dass auch Sie die Windeln Ihres gemeinsamen Kindes wechseln. Allerdings müssen Sie sich auch nicht wundern, wenn dieser Typ Frau Sie irgendwann einmal mit "unser Papi" anredet und Sex als Hausaufgabe und Pflichtübung einer treuen Gattin ansieht. Auch darf es Sie nicht stören, dass sie Ihnen gleich danach ein Papiertuch reicht. Oder gleich das Bettlaken abzieht. Falls sie nicht vorher schon vom langen Stillhalten erschöpft, aber seelig eingeschlafen ist. Nach einem langen harten Haushaltstag.


Die Schmusekatze

Idealanteil: 16 Prozent.

Der ideale Typ für alle, die nicht damit umgehen können, dass eine Frau so polygam ist wie die eigene Fantasie. Sie ist sehr anhänglich und geht mit Ihnen am liebsten Arm in Arm. Und am besten gleich nach Hause, zu sich. Denn nirgendwo kann man schöner kuscheln. Dort auf dem Sofa, vorm Fernseher, mit einer Kanne Tee, fühlt sie sich am wohlsten. Mit keiner Frau kann man schöner schweigen. Denn viel reden ist ihre Sache nicht. Sei es, weil die Schmusekatze vielleicht lieb, aber auch ein wenig dumm ist, sei es, dass sie eh nur zwei Ge­mütszustände kennt: verschmust oder verprellt.

Beide Befindlichkeiten lassen sich auch nonverbal, also durch Schnurren beziehungsweise durch Fauchen mitteilen. Wenn eine Schmusekatze schmollt, dann tut sie das nie besonders lange. Dafür ist sie nämlich viel zu anhänglich. Ohne ihren Mann findet sie sich in der weiten, wilden Welt eigentlich überhaupt nicht zurecht. Versöhnung mit ihr findet ausschließlich körperlich statt. Und gerne à tergo. Sex ist überhaupt die einzige Art des Austausches, die sie wirklich versteht.

Allerdings: Wenn Sie dabei unrasiert sind, wird sie sich sofort beschweren. Denn im Prinzip ist ihr auch ein weicher Penis lieber als ein harter Prügel in ihrem Schoß. Dieses fordernde Ding, das dann früher oder später auch noch garstig herumspuckt. So was mögen Katzen nicht. Für die Schmusekatze ist Sex immer auch ein Akt der Aggression und Penetration. Viel zu ruppig, als dass sie dabei ins Schnurren käme. Lieber lässt sie sich von Ihnen die Kopfhaut kraulen. Das setzt schließlich Endorphine frei.

"Hmmm, das tut sooo gut. Macht dir das auch Spaß?" Falls nicht, wird sie sich vielleicht bei Ihnen mit einer Fellatio revanchieren. Für sie ist das lediglich verhinderte Fellpflege oder die erweiterte Form des Schmusens. Und immer auch ein Lippenbekenntnis. Übersetzt heißt es, dass Sie noch immer ihr Allerliebster sind. Bis an das Ende aller Tage. Passt Ihnen das nicht, werden Sie erfahren, dass Schmusekatzen auch Krallen haben und fürchterlich fauchen können.


Die Sinnliche

Idealanteil: 17 Prozent.

Sie ist sehr anspruchsvoll und Weltmeisterin im Genießen. Beneidenswert. Allerdings nicht ganz pflegeleicht. Und erst recht nichts für unromantische Männer oder Kitschallergiker. Hin und wieder ein Blumenstrauß, Opernkarten und eine Kulturkurzreise sollten Ihnen nicht zu blöde sein.

Die sinnliche Frau wird es Ihnen danken. Sie ist ein Seismograf Ihrer Aufmerksamkeiten, und auch ohne Tagebuch weiß sie jederzeit, wann Sie ihr das letzte Mal ein Kompliment gemacht haben (gut) oder von der Ex-Freundin erzählt haben (nie gut). Positive wie negative Gefühle archiviert sie bis in alle Ewigkeit. Sie liebt Italien, hasst aber die Machos dort. Auf keinen Fall will sie als Objekt betrachtet werden. Objekte sind kalt und emotionslos. Die sinnliche Frau ist heiß und innig.

Je nach Charakter wird sie alles tun, um Ihre Aufmerksamkeit zu provozieren. Im Guten wie im Schlechten. Mal probiert sie's mit Eifersucht, mal wird sie so überschwänglich, dass sie kaum weiß, wohin mit so viel Leidenschaft. Aber was und wie auch immer sie es tut, der sinnlichen Frau geht's fast immer um die Reaktion. Dabei sind ihr Komplimente stets willkommener als Kritik oder Gleichgültigkeit. Wenn sie irgendwas hasst, dann Mittelmäßigkeit und einschlafende Gefühle.

Lieber ein Ende mit Schrecken als ein Schrecken ohne Ende, das ist ihr Credo. Im Bett und in der Beziehung allgemein. Denn dafür hat die sinnliche Frau zu viel Spaß am Sex. Aber nicht schnelle Nummern sind gefragt, sondern Symphonien an Streicheleinheiten. Erst mal. Sinnliche Frauen lieben ellenlange Vor- und Nachspiele. Leider sind diese Frauen dabei so sehr mit dem eigenen Genuss beschäftigt, dass sie dabei manchmal wie tot wirken. Es kommt vor, dass sinnliche Frauen uns Männer im Zustand der Ekstase mitunter auch völlig vergessen.

Fazit: Sinnliche Frauen sind ideal für alle Kavaliere, Verwöhner, Besorger unter uns. Wem das nicht liegt, der sollte besser nach dem folgenden Typ Frau Ausschau halten.



Das Mädchen

Idealanteil: 23 Prozent.

Immer quietschig und neugierig. Auf alles. Schlimmstenfalls sagt sie hinterher: "Das hat mir aber nicht soooo viel Spaß gemacht." Denn Mädchen wären nicht vom Mädchen-Typ, wenn sie nicht bereit wären, die eine oder andere Männerpleite wegzustecken. Auch Mädchen können verzeihen ("Wollen wir uns wieder vertragen?"). Und sie können das Leben von der lustigen Seite sehen. Das macht sie so einzigartig und liebenswert. Und trotzdem kommen Sie als Mann nicht drumherum, ein latent schlechtes Gewissen zu haben. Dafür, dass Sie mit so einem süßen, naiven Ding schlimme Sachen machen.

An ihrer Seite befällt die sensibleren Seelen unter uns (gerade das mögen die Mädchen) bald das Böse-Onkel-Syndrom. Als Entschädigung laden wir das Mädchen oft in Kinofilme oder in Konzerte ein, die sie megakrass findet, wir aber oberöde. Ihr dann zu erklären, warum das so ist, geben wir bald auf.

Weil das Mädchen viel zu sprunghaft, unkonzentriert und letztlich viel zu süß ist, um ihr jegliche Lebensfreude durch unser kulturpessimistisches Genörgel auszutreiben. Uns wird an der Seite des Mädchens schmerzlich klar, wie alt wir doch schon sind, und wir wundern uns, wann und wo genau uns die Neugierde und die Begeisterungsfähigkeit abhanden gekommen sind. Macht nichts.
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Ein richtig gutes Mädchen versprüht sowieso Euphorie und gute Laune für zwei. Oder auch für drei, also Vorsicht! Mädchen testen gerne mal aus - auch andere Männer. Das ist normal bei ihrem Naturell. Seien Sie aber nie allzu böse mit einem Mädchen, denn das macht sie nur trotziger.

Tun Sie lieber so, als sei das alles Ihre Schuld, und bringen Sie das Mädchen möglichst schnell wieder zum Lachen. Sagen Sie ihr, wie schön ihre Tränen sind. Und siehe da: Schluchzen geht über in herzzerreißendes Schmunzeln, und wenig später fliegt Ihnen das Kissen ins Gesicht, hinter dem sich das Mädchen eben noch versteckt hat. Und wehe, Sie machen nicht mit bei der folgenden Kissenschlacht. Dann haben Sie nämlich selbst Schuld, wenn Sie anschließend den vielleicht besten und leidenschaftlichsten Sex Ihres Lebens verpassen.



Die Schlampe

Idealanteil: 10 Prozent.

Gemeinhin auch als Luder bekannt. Sowohl Schlampe als auch Luder sind typisch männliche Begriffe, weil chauvinistisch. Was Männer für gewöhnlich als Schlampe bezeichnen, ist im Wesentlichen das weibliche Pendant zu ihnen selbst. Wie die meisten Männer lässt sie nichts und niemanden anbrennen. Neun von zehn ihrer Gedanken kreisen um Sex in öffentlichen Toiletten oder Raststätten, in Fahrstühlen oder Umkleidekabinen, und darum, wem sie es wann und wie am besten besorgen kann.

Frei nach dem Motto: Ich bumse, also bin ich, heißen Schlampen oft Jenny mit Vornamen (und mit Nachnamen manchmal Elvers). Sie sind nie lange ihr (einziger) Freund. Und daran sind nicht nur ihre laszive Art und die schlüpfrige Kleidung schuld. Je enger und körperbetonter, desto besser. Sie ernährt sich von den begehrlichen Blicken. Wie beinahe alle Frauen. Allein: Die Schlampe belässt es nicht dabei. Von ihr werden Sie nicht mal auf dem Sterbebett zu hören bekommen: "Jetzt nicht, Schatz, ich hab Migräne." Das ist das Gute. Schlecht ist: Sie hat das noch keinem Mann gesagt, der nicht bei drei die Hose runter hatte. Deshalb lautet mein Tipp: Bei der Schlampe sollten Sie eher zwei Kondome als keines benutzen. Ihre Ehefrau wird es Ihnen sicherlich danken.

Aber meine Herren, damit wären wir dann schon bei dem Wunschzettel für den idealen Mann angekommen. Wetten, dass der erheblich länger wäre als unsere Komposition einer Traumfrau? So ähnlich wie bei Mary Shelley, die vor fast 200 Jahren die Romanfigur des Dr. Frankenstein erfunden hat: einen akademischen Überpapi plus Monster­baby.


Was immer uns das sagen will. Ich will es gar nicht näher wissen. Ich weiß nur: Auf dem weiten Weg zu einer Traumfrau kann es nicht schaden, wenn wir Männer einen ersten Schritt auf uns selbst zugehen.

Frei nach dem Motto: Nimm jede Frau gerade so, wie sie kommt. Nobody is perfect, niemals. Ein Patentrezept kenne ich für diese Sache nicht. Am Ende gibt's dann sowieso nur unsere Gene. Und die sind nicht einmal halb so wählerisch wie wir. Schließlich wollen sie nur unser Bestes.

© MensHealth.de

Franz Henneken

Voll Psychologie oder was?

Beitragvon Franz Henneken » Montag 16. April 2007, 21:24

Hallo Leute :D !

Da kann man sich mal auf die Suche machen (falls noch eine übrig geblieben ist :oops: - ich bin schon 41 Jahre :roll: :oops: :roll: !).

:roll: Aber was nimmt "Mann" denn, wenn er so glücklich sein darf :wink: ? Von einer "Mutti" füttern und versorgen lassen, morgens von einem "Mädchen" auf "Touren" gebraucht werden, die "Schmusekatze" im Bett haben, eine "Sinnliche" erst durch Museen und Klassikkonzerte schleifen, kurzzeitig zur Abwechslung und bei "Bedarf" eine "Schlampe" im Fahrstuhl ( :shock: :oops: ) und für alles zwischendurch und im Restaurant die "Natürliche" (zur Schonung meiner Finanzen) etc. :?: :?: :?: .

:idea: Und überhaupt, welche fährt in meinem Beelte mit :wink: ?

:idea: Gibt es denn nicht die Frau, die sich genau wie ich es will umschalten lässt? Sozusagen die "Idealstellung" im Geiste hat, nach meinem Bedarf :lol: :oops: ?

Vielleicht bin ja deswegen noch solo :cry: :cry: :cry: !

Es grüßt - 8) Franz (Marlinblue)


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